Sonntag, 29. Januar 2023, 17.00 Uhr

Alte Schule - Saal

Das Alte Werk - Oberitalien im 17. Jhd

Maria Christina Kehr - Sopran

Olivia Centurioni - Violine

Mara Galassi - Harfe

Werke von G.B. Fontana, G.A. Leoni, B. Marini, F. Rognoni …

 

Olivia Centurioni - Violine     Mara Galassi - Harfe        Maria Christina Kehr - Sopran

 

 

Kammerkonzerte Efringen-Kirchen

Sonntag, 29.Januar 2023

 

Musik für den Herzog von Parma (Ranuccio Farnese)

war das Thema des Kammerkonzertes in Efringen-Kirchen.

 

Zu diesem Motto traten drei Musikerinnen an, die sich seit langem kennen und sich zudem auf die Musik dieser Zeit spezialisiert haben:

Maria Christina Kehr (Gesang), Olivia Centurioni (Violine) und Mara Galassi (Harfe).

 

In dieser „Dreiecksbeziehung“ zwischen Gesang - Violine und Harfe präsentierten sie im ersten Teil des Konzertes ein Spektrum von Duetten und Terzetten mit Kompositionen von Salomone Rossi, Sigismondo d’india, Riccardo Rognoni und Cipriano de Rore aus der Zeit von 1515 - 1630.

Der Herzog von Parma ‚Ranuccio Farnese‘ unterhielt an seinem Hofe ein Theater und ein Ballet  und wurde dadurch zum Impulsgeber vieler der Kompositionen.

 

Für die Zuhörer bot sich in diesem Konzert die große Chance, sich dieser in Phrasierung und Harmonien teilweise ungewohnten Musik von verschiedenen Seiten zu nähern.

Dabei wahr das hervorragende instrumentale und stimmliche Können der Musikerinnen eine Garantie für die Wiedergabe auf höchstem Niveau.

Besonders beeindruckend war in diesem Konzertteil die emotionale Tiefe der Lieder, die auf der hohen literarischen Qualität der Texte basiert und deren Inhalte über 150 Jahre immer wieder von verschiedenen Komponisten vertont wurde. Maria Christina Kehr gab zu diesem Thema jeweils kurze und hilfreiche Einführungen.

 

Der zweiten Teil des Konzertes wurde durch den Einsatz einer kleineren Tanzharfe aufgelockert.

Die sehr beschwingte ‚Tanzsuite‘ von Gasparo Zanetti (ca. 1600 - 1660) für Violine und Harfe bot den Musikerinnen die Gelegenheit, ihre hohe Virtuosität und das selbstverständliche Zusammenspiel zu präsentieren. Diese Beschwingtheit setzt sich auch im Schluss-Terzett mit Gesang fort und übertrug sich unmittelbar auf das Publikum, dass den Auftritt mit viel Beifall und einer Zugabe goutierte.

 

 

 

Foto und Text: Walter Kösters

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